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Grenadinen/ Union Island - Clifton
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Montag, den 28. Dezember 2009 um 08:00

Gastlandflagge - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Wir klarieren in Hillsborough, Carricaou Island aus und segeln rüber zu Clifton, Union Island wo ich am Flughafen alle Formalitäten erledige. Beides – sowohl Ausklarieren als auch Einklarieren – funktioniert ganz normal und ganz problemlos. So eine Zickerei, wie die Behörden in Trinidad veranstaltet haben, ist den Behörden hier offenbar ganz fremd. Ach, tut das gut, wieder einmal ganz „normale“ Behördengänge, so wie es halt überall ist. Die Gastlandflagge von Trinidad und den Grenadinen haben dann Sandra und Eugen gehießt. Neben dem Steg in Clifton, bei dem wir angelegt haben, gibt’s ein Becken mit einer handvoll ziemlich großer Haie darin (bis zu 1,5m) – wir finden das da Mitten im Marinaareal ziemlich komisch, wo eigentlich jeder reinfallen kann und auch einige Kinder herumlaufen. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Grenadinen/ Tobago Cays - Barbecue & Wasserschildkröten
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 08:00
Tobago Cays - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Eine kitschige Inselwelt wartet heute auf uns! Die Tobago Cays! Kleine Insel, viel seichtes Wasser mit Sandgrund (gefließt!), Korallenriffe zum schnorcheln, Sandstrände, Palmen – ein Traum! Und wir konnten davor den Erzählungen von anderen Seglern kaum glauben, bis wir es mit eigenen Augen selber gesehen haben: Wasserschildkröten tummeln sich dort zwischen den Yachten, schwimmen einfach so zwischen allen Schwimmern, Dinghis und Yachten. Am Abend haben wir uns eine Grillerei am Strand gegönnt, mit Fisch und Hummer. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Grenadinen/ Bequia Island - Friendship Bay & rot-weiß-rot in allen Buchten!
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 08:00
Wasserschildkroete - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Die Tobago Cays haben uns sicher nicht zum Letzten Mal gesehen! Diese Inselwelt ist einfach ein Traum, und die vielen Wasserschildkröten sind sowieso ein Hit (siehe Foto). Wir kommen uns hier schon fast heimisch vor. Habt ihr gewußt, dass die Österreicher eigentlich ein Seefahrervolk sind? In kaum einer Bucht sind wir die einzigen. Meistens sind so 1-3 andere Yachten unter rot-weiß-rot vertreten. Falls auf einem Charterschiff eine andere Flagge weht, werden wir mit einem lauten „Servus Österreicher“ begrüßt! Auch von Yachten unter Deutscher Flagge werden wir so begrüßt, eh klar. Sehr witzig ist das, am Steg, am Strand oder von Schiff zu Schiff einfach wilden Dialekt zu reden. Die Nacht verbringen wir in der Friendship Bay, an der Südküste von Bequia. Dummerweise. Wir haben zwei Anker draußen, aber gegen den Schwell aus Südosten bringt das auch nichts. Wir schaukeln extrem unangenehm, alle paar Minuten steht wer anderer auf, um wieder ein Geräusch zu eliminieren, das uns beim Schlafen hindert. Diese Nacht ist eine ganz schlechte Vorbereitung auf die kommende Silvesternacht! Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


St. Vincent/ Blue Lagoon & Silvester
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Donnerstag, den 31. Dezember 2009 um 08:00
Silvester - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Eine ganz wilde Ansteuerung steht heute bevor. Wir wollen die Marina in der Blue Lagoon auf St. Vincent ansteuern, diese ist aber fast zur Gänze von Korallenriffen umgeben. Lediglich eine Einfahrt aus Westen ist passierbar, und das auch nur bei Flut. Wir steuern also bei Flut mit unserer Yacht (2,1 m Tiefgang) durch, unter dem Kiel messen wir gerade einmal 20cm Wasser. Ist nicht viel, aber für Segler, die das nachmachen wollen: In der Mitte des Kanals ist Sandgrund – nicht sehr  breit, aber immerhin - also falls die Wassertiefe nicht ganz ausreichen sollte, knallt ihr nicht gleich auf das Korallenriff drauf! Nach einem vorzüglichen Abendessen von Chefkoch Eugen quälen wir uns ein bisschen, um munter zu bleiben (eigentlich gehen wir ja immer vor Mitternacht schlafen, und so mancher normalerweise schon ganz früh) – und die letzte Nacht (siehe Logbucheintrag von gestern) hat bei uns allen Spuren hinterlassen! So mancher nickt ein, so mancher sucht irgendwo eine Liege, um die Stunden zu überbrücken. Rumpunsch hilft ein bisschen, beim Munter bleiben. Zu Mitternacht lassen wir es dann ordentlich krachen! Die alten und bereits abgelaufenen Seenotraketen zünden wir eine nach der anderen vom Steg aus, die abgelaufenen Handfackeln auch! Wir sind nicht die einzigen Segler, die auf diese Idee kommen, wenn man sich den Nachthimmel anschaut. Unser privates Feuerwerk, Übung für den Notfall, Entsorgung von abgelaufenen Seenotmaterial. Nach Bleigießen legen wir uns alle hin – die zermürbende letzte Nacht muß nachgeholt werden! Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


St. Vincent/ Blue Lagoon & Landausflug
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Freitag, den 01. Januar 2010 um 08:00
Jonny Depp - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Wir erkunden St. Vincent! Die Kulisse für den Film „Pirates of the Caribbean“ in der Wallilabou Bucht an der Westküste von St. Vincent besichtigen wir, von der wir uns ehrlich gesagt etwas mehr erwartet haben. Aber der Galgen, an dem Jonny Depp herum turnte (siehe Foto) steht noch immer. Ebenso besichtigen wir einen Wasserfall, dessen Umgebung als Partylocation genutzt wird. Heute Abend geschieht ein Wunder! Nachdem wir zu Silvester eher schlapp waren, holen wir heute einen Großteil der Party nach, auf die wir gestern verzichtet haben (tja, besonders der Logbuch Chronist ist schon ganz bald eingeschlafen). Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


St. Vincent (inkl. Grenadinen) - St. Lucia
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Samstag, den 02. Januar 2010 um 08:00
Tobago Cays - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Liebe Logbuch Leser! Wir werden die nächsten beiden Wochen noch einmal in aller Ruhe die Grenadinen anschauen, und uns noch mehr Tage als bisher in Internet freien Buchten aufhalten (ja wir wissen es, das wird eine harte Zeit für so manchen an Bord werden). Dafür werden wir aber bestimmt eine Menge an besonders schönen Fotos machen - einen ersten Eindruck von den Grenadinen habt ihr ja bereits erhalten. Mangels Internet wird daher auch der Logbuch-Chronist die Schreibarbeit ein bisschen reduzieren, und in den nächsten beiden Wochen eventuell nur sporadisch einen Eintrag fabrizieren, wenn wir grad irgendwo wieder einen Internet Zugang finden! Danach, auf den größeren Inseln, werden wir sicherlich wieder öfter einen Internetzugang haben. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


St. Lucia/ Marigot Bay - wir sind wieder online!
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Samstag, den 16. Januar 2010 um 08:00
Tobago Cays - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Wir sind beinahe im schönsten Gebiet der Karibik hängen geblieben! In den Tobago Cays haben wir es länger ausgehalten als geplant und nach einem Zwischenstopp in Clifton, Union Island, zum Wasser auffüllen, ist es wieder in die Cays retour gegangen! Bis zu drei Tage waren wir am gleichen Ankerplatz, umgeben von bezaubernden Inseln, Sandstränden, Palmen, „gefließtem“, türkisfarbenem Meer, Wasserschildkröten, Korallenriffen – es war ein Traum! In dem Naturschutzgebiet gibt es keine Häuser, keine Bewohner, wir konnten die Natur in vollen Zügen genießen. Bei vielen Gesprächen hier in der Karibik schwärmen viele von den Tobago Cays –Sidney Dallas - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln und wir konnten dort wirklich viel Zeit verbringen. Beim Schwimmen ist Eugen fast mit einem Rochen zusammengestoßen, der in nicht einmal einen Meter Abstand an ihm vorbei geschwommen ist.  Das hat natürlich einen beinahe-Herzinfarkt (bzw. Vorhofflimmern) ausgelöst. Und nach Monaten auf See habe ich wieder einmal ein „normales“ Bett in einem Hotel in Port Elizabeth, Admiralty Bay, Bequia Island ausprobiert. Fazit: Man kann das Schlafen in einem normalen Bett nicht verlernen, und herausgefallen bin ich auch nicht. Mittlerweile sind wir weiter nach Norden gesegelt, haben St. Vincent und die Grenadinen hinter uns gelassen Tobago Cays - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln und sind in St. Lucia gelandet, und haben somit schon einen ganz beachtlichen Teil auf unserer Segelreise durch die Karibik hinter uns gebracht. Kurze Bemerkung zu den Behördengängen: Sowohl in St. Vincent (ausklarieren) als auch in St. Lucia (einklarieren) vollkommen unproblematisch und ganz normal. Das eine oder andere Formular ausfüllen, das war's dann schon. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!
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St. Lucia/ Marigot Bay - The Pitons
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Sonntag, den 17. Januar 2010 um 08:00
The Pitons - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Bei einer Rundfahrt um St. Lucia sind wir bei dem Wahrzeichen dieses Inselstaates vorbeigekommen, bei dem Gros Piton und dem Petit Piton. Beinahe 2700 Fuß hoch, sind die Pitons schon dutzende Meilen weit sowohl vom Meer als auch vom Land aus zu sehen. In den nächsten Tagen wollen wir dort auch noch mit der Segelyacht hin, und wenn alles klappt, wollen wir genau zwischen den beiden  Pitons einen Liegeplatz finden. Und außerdem haben wir den einzigen „drive-in-Vulkan“ der Karibik besucht (auf diese Bezeichnung sind sie sehr stolz hier). In den Krater kann man mit dem Auto hineinfahren, den brodelnden Becken darf man nicht zu nahe kommen, da vor wenigen Jahren ein Führer beinahe in einem Becken mit kochendem Schwefelwasser versunken wäre, das sich unter seinen Füßen gebildet hat.
Außerdem steht heute Crewwechsel am Programm. Mit den Flügen hat es sich einfach so ergeben, dass erst am Sonntag der Crewwechsel stattfindet. Und mit unseren neuen Gästen sind alle möglichen, feinen Sachen aus Österreich zu uns aufs Schiff gekommen: Diverse Brotsorten, Wurst- und Käsesorten, feine Schokoladen, Honig, Kekse... wir kommen uns wie im Schlaraffenland vor! Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


St. Lucia/ Marigot Bay - Castries (Hauptstadt St. Lucia's)
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Montag, den 18. Januar 2010 um 08:00
Castries - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Mit dem Minibus geht es in die Hauptstadt von St. Lucia, nach Castries. Die Minibusse sind die „Linienbusse“ hier auf den Inseln der Kleinen Antillen, die wir bisher besucht haben. Fahrpläne gibt es keine, wenn ein Platz im Minibus frei ist, bleibt er stehen, und aussteigen kann man auch überall, wo man grad möchte. Viele Minibusse fahren ständig, schnell geht's, und der ganze Spaß kostet nicht einmal einen Euro. Zahlt man ein bissl mehr, wird man auch noch abseits der geplanten Fahrtroute irgendwo hin gebracht. Das System sollte man daheim auch einführen. Von den Hügeln über Castries aus sehen wir bereits unser nächstes Ziel, Martinique, am Horizont nördlich von St. Lucia aus dem Meer aufragen. Die Hauptstädte der Inselstaaten hier sind klein, überschaubar, ungefähr so wie eine kleinere Bezirkshauptstadt bei uns in Österreich. Auf dem Foto sieht man im Hintergrund beispielsweise die gesamten Regierungsgebäude von St. Lucia, mehr gibt’s da eigentlich nicht zu sehen. Am interessantesten sind noch die vielen Markthallen, die offenbar hauptsächlich von den Touristen der Kreuzfahrtschiffe leben, die den Hafen von Castries ständig anlaufen (derzeit liegen grad drei im Hafen). Leider ist die Hauptstadt im letzten Jahrhundert zwei Mal abgebrannt, daher gibt es eigentlich keine historischen Gebäude mehr. Zumindest wir haben keine gesehen. Beim Flechten von Körben haben wir zugeschaut (die aus einem Teil eines Kokospalmenfieders gemacht werden); allerhand Gewürze gibt es zu kaufen, und es duftet auch dementsprechend; wunderschöne Pflanzen und Blumen wachsen entlang der Straßen, die man bei uns nicht ganz billig in den Blumenhandlungen kaufen kann; und überall ist sehr viel los – so stellt man sich die Karibik vor! Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


St. Lucia/ Marigot Bay - let`s "lime"
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Dienstag, den 19. Januar 2010 um 08:00
Marigot Bay - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Ein kurzer Regenschauer nach dem anderen zieht heute über uns drüber, die heißen und sonnigen Phasen zwischendurch reichen aber aus, damit die Wäsche an der Reling trocknen kann. Wir sind noch in der Marigot Bay, uns allen gefällt es hier sehr – und es ist ja auch etwas Besonderes, in einem der ganz wenigen „Hurricane Holes“ der Karibik zu liegen. Was ist ein „Hurricane Hole“? Nun ja, wenn ein Hurricane drüber zieht (braucht's keine Bedenken haben, die Hurricane Zeit ist hier ungefähr zwischen Juni und November), dann liegen Yachten dennoch mehr oder weniger sicher hier, im Gegensatz zu den meisten anderen Buchten und Häfen. Ja und was heißt nun „limen“? „Limen“ heißt – vorsichtig ausgedrückt – relaxen, entspannen, herumhängen, das karibische Lebensgefühl genießen – und das machen viele hier. Und wir bzw. unsere Gäste üben uns auch in dieser Disziplin. Die Marigot Bay bietet ja auch alles dafür: Eine tolle Marina, nette Lokal, natürlich auch Internet (JA, genau, jetzt versteht jeder, warum wir hier bleiben – wir haben Internet!), einen Sandstrand mit Palmen, kleine Boutiquen – wir können es uns wirklich gut gehen lassen. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten! Hinter uns sieht man die bekannte Marigot Bay...


St. Lucia/ The Pitons
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 08:00
Pitons - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Wir segeln gemütlich nach Süden, zu den Pitons, den Wahrzeichen von St. Lucia. Zuvor haben wir uns noch eine Genehmigung von den Behörden geholt, dass wir uns genau zwischen den Pitons aufhalten dürfen, da dies so eine Art Naturschutzgebiet ist. Mit dem Dinghi (und so mancher Passagier hat sich für diese neue Erfahrung nur mit Schwimmweste in das Dinghi getraut) geht es zu einem wunderschönen Strand, genau zwischen den Pitons. Sonnenuntergang, Palmen, Sandstrand, vereinzelt herumstehende, typische Sonnenschirme, das löst natürlich eine sehr romantische Stimmung und fast einen Heiratsantrag aus. Die Grillerei am Relingsgriller müssen wir verschieben, weil es zu böig ist – dafür futtern wir eine riesige Dose Keckse, die wir bekommen haben. Für morgen Früh engagieren wir einen Führer, der uns noch vor Sonnenaufgang abholen soll und uns die Papageien im Dschungel zeigen soll, die man in der Dämmerung besonders gut sehen kann, weil sie dann am aktivsten sind. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


St. Lucia/ Rodney Bay
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 08:00
Boje befreien - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Die Führung in den Dschungel und zu den Papageien sagen wir um 0545 ab, als uns der Führer mit einem Schiff abholen will. Die Nacht an Bord war sehr unruhig, Wind und entgegengesetzte Strömung haben uns nicht wirklich gut schlafen lassen – und, eine Erkältung eines Crewmitglieds ist auch etwas ernster geworden. Daher wollen wir in eine der beiden Marinas auf St. Lucia fahren, wo wir ruhiger liegen und die Erholung besser ist. Telefonisch kontaktieren wir noch unseren Schiffsarzt h.c. in der Heimat, die Medikamente, die wir an Bord haben und verabreichen können, zeigen im Laufe des Tages Wirkung und es bessert sich wieder alles. Das Ablegemanöver an der Boje war auch alles andere als normal: Durch Wind und Strömung aus entgegen gesetzten Richtungen hat sich das Schiff die ganze Nacht gedreht und diverse interessante Knoten in die Bojenleine fabriziert. Sandra und Eugen haben eine halbe Ewigkeit im Wasser gewerkt, bis sie das Knoten-Kunststück gelöst haben (siehe Foto). Das hat dann schon einige Zeit gedauert, bis der Kuddelmuddel unter Wasser gelöst war. Dass während dessen ein Rochen unter ihnen durchgetaucht ist, hat Sandra (sie hat das bemerkt, als sie im Wasser waren) Eugen erst erzählt, als sie wieder aus dem Wasser heraußen waren. Und dann, zu Mittag... die Rodney Bay Marina! Was für ein Anblick! Eine Marina, wie in europäischen Gewässern! Groß, viele Stege, Strom, Wasser, Lokale, viele Yachten... oh mein Gott, so eine große Anlage haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Diese gilt es zu entdecken! Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


St. Lucia/ Rodney Bay - Happy Birthday, Eugen! Unser Koch hat Geburtstag!
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Freitag, den 22. Januar 2010 um 08:00
Geburtstag - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Unser Koch hat heute Geburtstag! Heute wird er 25 Jahre alt (siehe Foto). Und das feiern wir am Abend würdig, denn heute – Freitag – ist DIE Party in Gros Islet! Eine Ansiedlung nicht weit von uns entfernt, da soll bei der Straßen Party so richtig die Post abgehen. Naja, ganz so umwerfend war's dann auch nicht, aber gesehen sollte man das schon haben, wenn man einmal auf St. Lucia war.
Unter Tags „besichtigen“ wir den „Hausmeisterstrand“ in der Rodney Bay. Wir kommen uns wie an einem norditalienischen Strand vor – nicht nur die vielen Italiener hier tragen zu diesem Eindruck bei, hier liegen auch alle wie in Sardinendosen nebeneinander. So etwas haben wir auch schon lange nicht gesehen. Die Fahrt mit dem Dinghi durch das Marinabecken (damit wir zu der Seite der Bucht kommen, auf deren anderen Ende der Strand ist) war ziemlich „gschmackig“. Durch das Spritzwasser stinken wir nachher alle nach Sch..ße und wir flüchten so schnell es geht in die Dusche, damit sich die Geruchswolke um unser Schiff wieder normalisiert. Pfui grauslich. Der Lokalaugenschein an unserem Steg ergibt, dass alleine hier drei Schiffe unter rot-weiß-rot liegen. Faszinierend, wie viele Österreicher überall unterwegs sind. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


St. Lucia/ Rodney Bay - Rigg & Co
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Samstag, den 23. Januar 2010 um 08:00
Jalousie Plantation - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Wie beinahe üblich, ist Samstag unser Instandhaltungstag. Heute lassen wir noch dazu unser Rigg (Mast, Wanten, Stagen, im Prinzip alles über Deck) überprüfen. Eine der acht (!) Wanten müssen wir an einem Ende etwas überholen, was auch noch heute im Laufe des Tages geschieht. Der Rest vom Rigg ist optimal in Schuß und bereit für die nächste Atlantiküberquerung. Auch die Segel passen, an einer Stelle müssen wir mit Tape eine Naht abkleben, ansonsten passts alles mehr oder weniger. Ein gutes Gefühl, dass das Schiff in gutem Zustand ist! Außerdem gleicht unser Schiff heute einem Zirkuszelt, da so viel bunte Wäsche zum Trocknen an der Reling hängt. Klicke auf das Bild (aufgenommen am nächsten Tag), um eine größere Ansicht zu erhalten!
Oceanspirit Yachtcharter Stockholm Specials - Välkommen ombord: segeln in Schweden - Charteryacht Stockholmer Schärengarten Archipel - Segelcharter schwedische Ostküste


St. Lucia/ Rodney Bay - Landausflug
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Sonntag, den 24. Januar 2010 um 08:00
Jalousie Plantation - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Mit dem Mietauto geht’s heute im Uhrzeigersinn rund um die Insel. Wunderbare Aussichten über den Atlantik und das Karibische Meer warten auf uns, von einem Leuchtturm an der Südspitze können wir das südlich von St. Lucia liegende St. Vincent erblicken. Bei einem Surferlokal am Strand von Vieux Fort an der Südküste gönnen wir uns Roti (in Größe, Schnelligkeit und Preis so ungefähr wie bei uns ein Leberkässemmerl... mh, Leberkässemmerl! Auch schon lange nicht mehr gehabt), Burger und Chicken Curry. Am Abend entscheiden wir uns beim Vorbeifahren für einen ganz besonderen Leckerbissen: Die Jalousie Plantation liegt auf unserem Weg, eine Luxus-Hotelanlage, die sich genau zwischen dem Gros Piton und dem Petit Piton befindet. Nachdem der Ausflug schon lange dauert und wir schon etwas müde sind, gönnen wir uns alle einen Kaffee am Hotelstrand beim Sonnenuntergang. Bei der Einfahrt in die Jalousie Plantation müssen wir unser Auto abstellen, und werden von einem der Hotel eigenen Taxis abgeholt. Hm... das ist Luxus. Riesiges Pool, Sandstrand, äußerst feine Lokale, eine sehr große und (für unseren kurzen Aufenthalt) in der Größe nicht ganz fassbare Anlage, sehr gepflegt und Personal an allen Ecken und Enden lassen uns zu staunen beginnen. Die Übernachtungspreise der Jalousie Plantation können wir gar nicht erahnen, so luxuriös, wie die Anlage ausgestattet ist. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Überfahrt St. Lucia - Martinique
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Montag, den 25. Januar 2010 um 08:00
Überfahrt - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Die Überfahrt von knapp 30 Seemeilen von St. Lucia in das nördlich davon gelegene Martinique verläuft um einige Stunden schneller als geplant. Optimaler Segelwind und eine Strömung, die uns auch nach Norden trägt, tragen dazu bei – wir düsen richtig über die Wellen, und nach wenigen Stunden sind wir bereits wieder in der Europäischen Union angekommen! So schnell geht's, und schon sind wir im Heimatland unserer Ocean Spirit Lady (unser Schiffl ist ja eine noble Französin). Und damit haben wir auch die größte und nördlichste Insel der Windward Islands erreicht. Ach ja, genau, auf dem Weg nach Martinique haben wir rund um unser Schiff herum zahlreiche Wale gesehen; besser gesagt, die Atemwolken der Riesen haben wir gesehen, die großen Körper haben sich im Wellengang ziemlich gut versteckt, obwohl so manche Atemwolke nur wenige hundert Meter neben uns war. Soweit wir erfahren haben, sollen sich hier jede Menge Buckelwale herumtreiben. Naja, vielleicht bekommen wir einen von den Riesen einmal besser zu Gesicht. Ach ja genau, das hätte ich beinahe vergessen: Ausklarieren ist auch ganz einfach in St. Lucia, egal, ob wer mit dem Flieger ausgereist oder eingereist ist, ein Formular pro Schiff (ohne Zettelwirtschaft wie in Trinidad) genügt vollkommen. In der Marina von Le Marin melden wir uns über Funk an, uns wird aber mitgeteilt, dass derzeit kein Liegeplatz frei ist (Hallo!?!? 600 (!) Liegeplätze sollen voll belegt sein?). Na jedenfalls schnappen wir uns eine Boje, direkt vor der Marinaeinfahrt. Es dauert nicht lange, und ein Schiff der Marina kommt bei uns vorbei, um unser schönes französisches Schiff zu bewundern – und deswegen wird für uns auch ziemlich schnell ein Liegeplatz an einem Steg organisiert! Am Abend bin ich ÄUSSERST unrund, die stundenlange Suche nach einem funktionierenden  Internet muss ich heute erfolglos beenden (und damit sind auch noch drei Einträge im Online-Logbuch ausständig... verflucht). Nicht einmal ein Burger bei McDonalds (der erste Mäci seit... seit den Kanarischen Inseln), den ich auf der Suche nach dem Internet gefunden habe, kann das Leiden der Internet-Abstinenz lindern. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Martinique/ Le Marin - erste Eindrücke
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Dienstag, den 26. Januar 2010 um 08:00
Le Marin - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Wie ist der erste Eindruck von Martinique? Hier schauen mehr Häuser wie „richtige“ Häuser aus, eben wie bei uns daheim – und es sind nicht mehrheitlich Wellblechhütten oder Holzhütten, wie auf den südlich von uns gelegenen Inseln. Vor der tiefen Bucht von Le Marin dezente Hotelanlagen, weiße Strände mit Palmen gesäumt, türkisfarbenes Wasser. Wir fahren Slalom durch ein extrem dichtes Netz aus Fischerbojen. Auf den Straßen - Rechtsverkehr! Ich schaue schon automatisch in die andere Richtung, nachdem auf allen Inseln südlich von uns Linksverkehr die vorherrschende Fahrweise war (theoretisch immer, praktisch meistens). Größere und schönere Autos, die Menschen hier dürften generell  eine höhere Lebensqualität wie in den südlicheren Inseln genießen. Ein großes Spital liegt gleich hinter der Marina, ebenfalls ein gutes Gefühl, wieder in Reichweite der EU-Versorgung und medizinischen Sicherheit zu sein. Französisch ist zwar die Hauptsprache, aber es sprechen fast alle auch Englisch. Der Euro – die Höhe der Preise macht uns etwas kleinlaut und sprachlos. Einklarieren in der Europäischen Union – ein eigenes Erlebnis. Am Computer fülle ich ein Formular aus, drucke es aus, gebe es bei einem Beamten ab. Der hat bloß kurz drüber geschaut und „Autriche?“ gefragt. Und damit war die Sache erledigt. Nicht einmal Pässe von den Crewmitgliedern hat er sich angeschaut – Willkommen im Binnenland der EU! Der Außenposten Frankreichs auf der anderen Seite vom „Großen Teich“ empfängt uns freundlich, unkompliziert, einfach so, wie wenn man ins Heimatland einreist. Ein sehr gutes Gefühl. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Martinique/ Le Marin - Inselrundfahrt
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 08:00
Mount Pelée - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Richtung Norden geht's! Heute mit dem Mietauto, die Segelyacht lassen wir in Le Marin stehen. Durch üppigen Regenwald, dichte Bananenplantagen und im Wind wehende Zuckerrohrpflanzen (ganze Felder gibt’s davon) geht es zum Mount Pelée ganz im Norden der Insel. Am Fuße des schlummernden Vulkans besichtigen wir eine Rum Destillerie, ziemlich attraktiv im Umfeld von Zuckerrohrfeldern angelegt (siehe Bild). Mit Respekt schauen wir zu dem Vulkan hinüber, bei dessen letzten Ausbruch 1902 30.000 Menschen ihr Leben verloren. Der erste Eindruck von Martinique wird heute nur noch bestätigt: Hier ist eine viel bessere Infrastruktur wie auf den südlichen Inseln, bessere Straßen, die Häuser sind massiver, es ist etwas europäischer. Und außerdem regnet es wieder etwas häufiger. Vielleicht, weil die Insel höher ist, und die Wolken eher hängen bleiben? Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Martinique/ Le Marin - gerissene Bugleine
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 08:00
Troi Ilets - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Tageshighlight ist heute ein nicht so tolles. Am späten Nachmittag reißt unsere einzige Bugleine (mit welcher wir an einer Boje hängen). Das Heck wird Gott sei Dank durch den Prellfender gegen das Aufprallen am Marinasteg gesichert, die starken Böen waren dennoch eine Herausforderung. Mit dem Dinghi rudern wir nach vor zur Boje und ziehen eine neue Leine ein. Der Lokalaugenschein bei der Boje ergibt, dass die Metallteile schon sehr rostig und kantig sind – und diese unsere Leine durchgescheuert haben. Beim Einlaufen haben wir dies nicht gesehen – uns wurde von der Marina ein Liegeplatz zugewiesen, und ein Marinero im Dinghi hat die Leine bei der Boje eingefädelt Ist uns auch noch nie passiert... gut, dass nix gröberes passiert ist. heute beklagen wir uns noch über die Sanitäranlagen in dieser Marina, das ist aber nichts im Gegensatz dazu, was wir in den nächsten Tagen erleben sollen! Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten (aufgenommen in Troi Ilets, wo wir am nächsten Tag hin gesegelt sind)!


Martinique/ Trois Ilets - unter Segel nach Norden!
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Freitag, den 29. Januar 2010 um 08:00
Diamond Rock - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Richtung Norden geht's! Heute mit der Segelyacht, Großteils mit gerefften Segeln. Obwohl wir in der Wind- und Wellenabdeckung von der Westseite Martinique's segeln, sind die Wellen beträchtlich und die Böen auch sehr stark. Gerade um den Diamond Rock herum (siehe Foto), den die Engländer vor ca. 200 Jahren zum „Schiff“ erklärt haben. Während Napoleon Europa fest im Griff hatte, hat eine englische Schiffsbesatzung die Felseninsel knapp vor Martinique erobert und dort 18 Monate lang ausgeharrt. Mit ihren Kanonen haben sie den französischen Schiffen das Fürchten gelehrt. In die Bucht von Trois Ilets bzw. Fort de France geht es ziemlich schleppend hinein. Der Passatwind gibt hier sein Bestes, und dagegen kämpfen wir an – sehr langsam geht’s Richtung Hafen, in dem wir einen netten Liegeplatz bekommen. Die Toiletten und Duschen besichtigen wir genau ein Mal – dann eröffnen wir die Dusche und Toilette an Bord, so lange wir im Hafen sind. Manchmal ist es besser, wenn man nicht alles sieht. Ein touristisches Gebiet liegt hier um den Hafen herum, viele Geschäfte und Lokale säumen das Hafenbecken, die Strände und die Straßen. Hier bekommt aber unsere schnelle Eroberung Martinique's einen Dämpfer, da hier kaum bis kein Englisch beherrscht wird. Oje, ist der gute Eindruck von Le Marin schon wieder beim Teufel. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Martinique/ Trois Ilets - Fort de France
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Samstag, den 30. Januar 2010 um 08:00
Mittagessen - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Draussen am Meer pfeift es gewaltig, bei Böen von 60-70 km/h wollen wir nicht raus. Zuerst fahren wir mit der Katamaranfähre nach Fort de France hinüber. Die gibt ordentlich Gas, von so einer Geschwindigkeit können wir nur träumen! Vorteil: Direkt neben uns in der Marina legt sie ab, direkt im Zentrum von Fort de France legt sie an und ist auch nicht so teuer. Nachteil: An den Fahrplan hält sich niemand, weder die Fähre, noch die Fahrgäste. Egal. Fort de France überrascht in Größe, Anzahl und Qualität der Geschäfte und dem Flair. Eine Stadt, wie wir sie auf unserem Weg durch die Karibik in vergleichbarer Weise noch nirgends gesehen haben. Nach einer kurzen Besichtigung geht’s mit dem Mietauto weiter – am Fuße des Mount Pelée essen wir inmitten einer Zuckerrohrplantage bzw. einer Rum Destillerie zu Mittag. Was für ein Ambiente! Außerdem: Wir haben gehört, dass langsam der Karneval hier beginnen soll. Na, lassen wir uns einmal überraschen! Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Martinique/ Trois Ilets - die Strände des Südens
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Sonntag, den 31. Januar 2010 um 08:00
Martinique - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Ja, wir können es nicht mehr verheimlichen. Seit wir in Martinique sind, regnet es wieder hin und wieder. Bisher haben wir ja immer wieder ein Foto mit Sonnenstrahlen und wenig Wolken zusammen gebracht, aber heute – der Himmel bleibt größtenteils bedeckt. Dafür wieder ein schöner Strand (siehe Foto). Ach ja, Crewwechsel hat's gestern bzw. heute (Flug bedingt) gegeben – und mit unserem neuen Gast geht’s auf eine erste Inselrundfahrt. Die Route für diese Woche haben wir auch schon fest gelegt, schließlich segeln wir ja über Dominica bis nach Guadeloupe. Am Abend finden sich 2-3 Gendarmerie Beamte auf unserem Steg ein und durchsuchen ein benachbartes Schiff. Natürlich DIE Attraktion auf unserem Steg, aber den Grund dafür erfahren wir nicht. Na was soll's, man muß ja nicht alles erfahren. Viel wichtiger ist es, die Lichtschalter auf unserem Schiff zu kennen. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Martinique/ Trois Ilets - Fort de France
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Montag, den 01. Februar 2010 um 08:00
Interneten... - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Nachdem wir die nächsten Tage ein interessantes Segelprogramm Richtung Norden geplant haben, verzichten wir heute bei noch immer kräftigem Passatwind aufs Auslaufen. Und besichtigen mit unserem Gast die Hauptstadt Martinique's, Fort de France. Des Oberösterreichischen sind die zahlreichen Verkäuferinnen zwar nicht mächtig, dennoch gehen sämtliche Geschäfte tadellos über die Bühne. Apropos Segelprogramm der nächsten Tage: Bis Ende der Woche absolvieren wir unsere „Rallye“ durch das Karibische Meer bis nach Guadeloupe, und es kann durchaus sein, dass wir auf dem Weg dorthin (bei Dominica vorbei) keinen Internetzugang mehr finden – wir melden uns aber natürlich ausführlich, sobald wir wieder Zugang haben! Und natürlich glühen deswegen (nicht nur) am Abend noch einmal alle wireless-Kanäle, damit wir noch alles erledigen, was zu erledigen ist (siehe Bild). At work in the Caribbean... Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Martinique/ St. Pierre - in memoriam Fender Nr. 2
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Dienstag, den 02. Februar 2010 um 08:00
St. Pierre - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Beim Auslaufen, knapp vor der Hafenausfahrt, ist etwas ganz trauriges passiert. Einer unser Fender hat sich gelöst und ist über Bord gegangen. Bei einem sofort eingeleitetes Boje-über-Bord Manöver sind wir zwar zum Fender gekommen, konnten ihn aber mit dem Bootshaken nicht an Bord holen. Ein zweites Manöver haben wir uns nicht mehr getraut – bei 5-6 Beaufort Windgeschwindigkeit ist der Fender sehr schnell über das Riff Richtung Strand getrieben, das neben der Hafenausfahrt liegt – und in das Riff haben wir uns mit unserer Yacht natürlich nicht hinein getraut. Damit haben wir unseren zweiten Fender verloren – der erste hat sein Seebegräbnis bereits in Venedig im Juni 2009 gefunden. Und dabei haben sie uns gute Dienste geleistet – beim Abfendern zu Stegen, Molen und anderen Schiffen. Info für Segler: In der Marina von Trois Ilets ist Wasser und Strom gratis. Auf Duschen und Toiletten muß man halt verzichten (an Bord?). Bei relativ böigem Wind sind wir die Westküste Martinique's nach Norden bis nach St. Pierre gesegelt. Am Fuße des Vulkans Mount Pelée haben wir zwischen den vielen Yachten hier ein Ankerplatzerl gefunden und den Abend mit einer Grillerei abgerundet. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Dominica/ Prince Ruppert Bay - die Überfahrt!
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 08:00
Überfahrt - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Um 0600, zu Beginn der Morgendämmerung, legen wir in St. Pierre ab. Der Wind und die Wellen vom Atlantik (die uns zwischen Martinique und Dominica beherrschen) haben heute etwas abgenommen. Zwischen gerade nicht reffen und reffen glühen wir 10 Stunden Richtung Norden, und zwar segeln wir gleich bis zur Nordspitze Dominicas – und haben damit zwei Tagesetappen hinter uns gebracht (und können morgen einen Landausflug auf Dominica unternehmen). In Dominica angekommen werden wir gleich zur Immigration geführt (siehe Foto), und... aber HALLO... das Schiffl gibt ordentlich Gas. Einklarieren und ausklarieren gleichzeitig, schnell und unkompliziert erledigt. Von Dominica heißt es, dass es einer der 10 besten Tauchspots weltweit sein soll; und wenn jetzt Columbus in die Karibik kommen würde, Dominica wäre die einzige Insel, die er wiedererkennen würde. So unberührt soll die Insel sein. Am Abend haben wir Glück – in dem Lokal „Big Pappa“ geht’s am Strand heute ordentlich ab! Grillerei, Buffet, Lagerfeuer, eine Band spielt – und jede Menge Segler. Aber, wir sind nach unserem langen Ritt über die Wellen etwas erschöpft, und daher geht’s schon bald retour auf's Schiff. Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


Dominica/ Prince Rupert Bay - sightseeing overkill...
Geschrieben von: Werner Mojzischek
Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 08:00
Dominica - Yachtcharter Schweden, Mitsegeln Inselrundfahrt – ein TRAUM! 2 Drehorte von dem Film „Pirates of the Caribbean“ (oder doch 3,4 oder 5?); den größten Wasserfall, den wir bisher in der Karibik gesehen haben; ein Sandstrand, in dem Wasserschildkröten ihre Eier ablegen; ein Taxifahrer, der sich im Laufe des Tages immer mehr zudröhnte; eine Fahrt mit dem Ruderboot auf dem Indian River; verschiedenste Vogelarten haben wir gesehen; Strände in schwarzer und weißer Farbe; Dschungelwanderung; die letzten Nachfahren der Ureinwohner (Cariben) der Kleinen Antillen gesehen (auf allen anderen Inseln wurden sie im 16./17. Jahrhundert von den Europäern niedergemetzelt); ein vorzügliches Mittagessen mit Sicht über den Atlantik (siehe Bild) genossen; ein Tag ohne Regen; Kokosmilch aus einer frischen Kokosnuß getrunken; Klicke auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten!


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